Morgen findet Spiel eins von möglicherweise vier eminent wichtigen Spielen für den Sportbund statt. In der Relegation trifft man auf den TSV Moosach, ebenfalls Landesliga Südost, dem man am ersten Spieltag der Saison zuhause mit 1-2 unterlag und in Moosach mit 2-1 besiegen konnte. Seltsam, dass man in der Relegation gegen einen Liga-Konkurrenten ran muss: Moosach liegt nach 34 Spieltag einen Punkt und zwei Tabellenplätze hinter dem SBR und trotzdem muss man Relegationsspiele gegeneinander bestreiten. Zudem wurde auch noch Freilassing der Gruppe zugeteilt – auch diese befinden sich auf Grund des direkten Vergleiches hinter dem Sportbund. Über diese Regelung kann man sich durchaus wundern – ändern kann man sie aber nicht und deshalb heißt es jetzt: Voller Einsatz, vollste Konzentration, Leidenschaft und Kampfgeist für die Relegation!

Und Relegation kann der Sportbund! 2004/2005 in der Abstiegsrelegation der damaligen BOL gegen Eintracht Karlsfeld durchgesetzt, 2006/2007 Aufstieg in die Landesliga nachdem man sich im Elfmeterschießen gegen Gersthofen durchsetzen konnte, letztes Jahr Abstieg verhindert gegen Ergolding und Forstinning. Nur die Relegation zum Aufstieg in die Regionalliga Bayern verlor man 2012/2013 gegen den FC Augsburg II. Damals durch einen zweifelhaften Elfmeter in der letzten Spielminute.

Gegner Moosach hat turbulente Wochen hinter sich. Nach dem Rücktritt des De Prato-Trainergespanns und dem anschließenden Nicht-Antreten bei der Spvgg Landshut kam das Trainer-Duo wieder zurück, dafür verabschiedete sich die Abteilungsleitung. Drei Niederlagen folgten und somit auch der Rutsch auf einen Relegationsplatz am letzten Spieltag. Die Moosacher haben aber während der Saison gezeigt, dass sie als Aufsteiger locker in der Landesliga mithalten können. Mit den drei Regionalligaerfahrenen De Pratos  und dem ebenfalls bereits in der Regionalliga eingesetzten Alexander Rojek und Robert Rohrhiersch befindet sich jede Menge Qualität im Kader.

Und der Sportbund? “Wir können jeden schlagen, aber auch gegen jeden verlieren”, sagt Sportbund-Kapitän Christoph Börtschök. Und die Ergebnisse und Spielverläufe geben ihm Recht. Die extrem junge Mannschaft überzeugt durch einen überragenden Teamgeist und auch spielerisch entwickelt sich die Mannschaft von Spiel zu Spiel weiter. Natürlich fehlt es dem Team an Erfahrung, aber Trainer Seidel wird die Mannschaft schon heiß machen auf die anstehenden Spiele und der SBR wird zeigen, dass er weiß um was es geht. Und dann muss Börtschök nur noch mit seiner letzten Aussage recht behalten, die nämlich lautet: “Wir bleiben drin!”

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