Kirchheimer SC : SB DJK Rosenheim

Der graue Landesliga Alltag, inklusive Abstiegskampf, hat den Sportbund DJK Rosenheim bereits nach zwei Spieltagen der neuen Saison wieder eingeholt.

Nach der Auftaktniederlage in Karlsfeld und der Heimniederlage gegen Holzkirchen ist man tabellarisch angekommen, wo man am Saisonende definitiv nicht stehen möchte. Auf einem der beiden Abstiegsplätze. Im Gegensatz zur Saison 2018/19 wird es in der Landesliga dieses Jahr zwei direkte Absteiger, also einer mehr wie zuletzt, geben.

Die Lage mag prekär ausschauen, am Sportbund Campus bleibt man jedoch gelassen. Man war sich im Verein bewusst, dass der starke Einschnitt beim Spielerkader unter anderem mit den Abgängen des Sturmduos Barthuber und Kobl, sowie den Stammkräften Yasin Temel, Florian Ludwig, Max Mayer und Naoto Ishii, sich gerade zu Saisonbeginn ergebnistechnisch negativ niederschlagen könnte. Geduld und Gelassenheit sind die Tugenden, welche jetzt im Umfeld der Mannschaft gefragt sind.

Am dritten Spieltag, der noch jungen Spielzeit, geht es zum Aufsteiger aus dem Münchener Osten, dem Kirchheimer SC. Für beide Vereine handelt es sich um ein richtungsweisendes Spiel, ist der KSC doch ebenfalls mit zwei Niederlagen gestartet. Eine dritte Niederlage zum Saisonstart und man würde vorerst im Tabellenkeller festhängen.

Das bisher letzte Punktspiel der beiden Vereine gab es 2016 in der Landesliga. Trotz früher Führung und über einer Stunde in Überzahl konnte man seinerzeit “nur” einen Punkt an den Sportbund Campus entführen. Einziger Spieler im Kader der Grün-Weißen, der auch diesen Samstag um 14:00 Uhr in Kirchheim auflaufen wird ist, wer sollte es anderes sein, Kapitän Christoph Börtschök.

Trotz des Punktgewinnes stieg der KSC damals am Saisonende ab, während sich der Sportbund, nach schlechtem Start, frühzeitig den Klassenerhalt sicherte, weil man an der Pürstlingstraße ruhig und gelassen blieb. Ein Szenario, welches man sich auch für diese Saison wünscht.